E-Mail wird kollaborativ

E-Mail wird kollaborativ

E-Mail wird kollaborativ
E-Mail wird kollaborativ

Joachim Haydecker von Crisp Research sagt: “Nach IBM und Google investiert auch Microsoft sehr viel Geld in das Thema E-Mail. Ein altes Kampffeld wird wieder neu bestellt und die Protagonisten rüsten auf.”

Eine lange Zukunft für die elektronische Post

E-Mails sind bis heute ein sehr beliebtes elektronisches Kommunikationsmittel. Leider gab es mit dem vielen Spam in den Postfächern einen negativen Trend. Doch Unternehmen wie IBM, Google und Microsoft arbeiten ein einem Remake der E-Mail. Das neue Stichwort: kollaborativ.

Wie es auf dem Blog-Eintrag von Joachim Haydecker bzw. Dr. Dietmar Müller bei der Computerwoche zu lesen ist, bekommt die E-Mail einen neuen Anstrich.

E-Mail wird kollaborativ

War bisher die Inbox bei den E-Mail Clients aller Hersteller im Mittelpunkt, geht IBM mit Verse einen neuen Weg. Es steht nicht mehr die einzelne E-Mail im Mittelpunkt, sondern diese wird im Kontext der Person und der Inhalte analysiert und dem Anwender präsentiert. 100 Millionen hat IBM nach eigenen Angaben in die Neuentwicklung investiert. IBM wird jedoch im kommenden Jahr viel Aufwand betreiben müssen, um ihren Anwendern und den Verantwortlichen in den Unternehmen die neue Strategie und die dazugehörigen Produkte schmackhaft zu machen.

Unterschiedliche Ansätze

Microsoft hat es sich vergleichsweise leicht gemacht und Technologie einfach wieder hinzugekauft. IBM ist diesmal einen anderen Weg gegangen und hat diesen Neuanfang selbst entwickelt. Google entwickelt auch selber, geht aber nicht einen so großen Schritt wie IBM. Alle drei Firmen haben in eine Commodity Anwendung vergleichsweise viel Geld investiert. Geht man davon aus, dass der E-Mail Markt gesättigt ist, kann man davon ausgehen, dass keiner der drei Hersteller dieses Feld den anderen Mitbewerbern kampflos überlassen wird.

Wer den Zugang über die E-Mail an die Anwender verliert, verliert diesen bereits morgens für den restlichen Tag und die anderen Anwendungen.

Der nächste Schritt

Die Erkenntnisse der aktuellen Entwicklungen und die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen es: Ohne die E-Mail geht es nicht! Aber auch ohne die Social Collaboration Plattformen geht es nicht mehr in den Unternehmen. Die Aufgaben und die Vorteile können nicht von dem jeweils anderen Tool ersetzt werden. Aber die beiden Welten können sich hervorragend ergänzen. Es wird die Kunst der Hersteller sein, in der nächsten Version ihrer jeweiligen Produkte die Grenzen zwischen den Systemen immer weiter verschwinden zu lassen. Im Moment müssen Anwender noch viel zu viel darüber nachdenken, welche Information sie wie und mit welchem Werkzeug übermitteln. Erst wenn die Trennung aufgehoben ist, der Zugriff tatsächlich im gleichen (Funktions-) Umfang auf verschiedenen Geräten möglich ist und analytische Verfahren tatsächlichen einen Mehrwert bringen, dann erhält der Anwender die notwendige Unterstützung beim Kampf mit der täglichen Informationsüberflutung.

Man darf sehr gespannt sein, wie die neuen Entwicklungen und Angebote der drei großen E-Mail Anbieter von den Anwendern und den Unternehmen angenommen werden. Veränderungen sind in einem Bereich, den Anwender jeden Tag aufsuchen und sie es sich dort passend eingerichtet haben, häufig nicht besonders gern gesehen. Obwohl es so dringend notwendig ist. Die neuen Anwendungen zeigen, dass es auch bei der E-Mail noch Innovationspotential gibt und die Hersteller dort auch weiterhin investieren müssen.

Es bleibt also spannend was aus der guten alten E-Mail noch alles wird.

Das Revival der E-Mails und der Newsletter

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Kommunikationswege heute
Kommunikationswege heute

Heute morgen flatterte ein Newsletter in mein E-Mail-Postfach. An dieser Stelle müssen wir uns outen, dass wir so etwas noch benutzen und fühlen uns nun auch bestätigt. Ein Artikel weckte unser Interesse – bereitgestellt von der Süddeutschen Zeitung (SZ). Der Titel lautete: Betreff: Auferstehung

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