Berechnungsverfahren Einkaufs- / Einstandspreise in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

Berechnungsverfahren Einkaufs- / Einstandspreise in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

Berechnungsverfahren Einkaufs- Einstandspreise
Berechnungsverfahren Einkaufs- Einstandspreise

Die Unternehmenssoftware Steps Business Solution, ein Produkt der Step Ahead AG, ermittelt Einkaufspreise und Einstandspreise eines Artikels in Abhängigkeit von dessen Einstellungen.

Zur Optimierung der Lesbarkeit verwenden wir im Anschluss das Kürzel GEP anstelle von  Einkaufspreis Gesamt / Einstandspreis Gesamt.

Hinweis:
Das Berechnungsverfahren wird aktuell über den Schalter negat. Lagerbest. zulässig und den Berechnungszeitraum (Berech.Zeitr.) gesteuert. Bei einem Berechnungszeitraum größer Zero wird das Zeitraumverfahren verwendet, ansonsten wird bei eingeschaltetem möglichen negativen Lagerbestand das FiFo-Verfahren und bei einem ausgeschaltetem negativen Lagerbestand das Verfahren des gewichteten gleitenden Durchschnitts verwendet. Aus diesem Grund hat auch eine nur temporäre Veränderung des Schalters negat. Lagerbest. zulässig  Auswirkungen auf die Lagerwertermittlung und damit auf die durchschnittlichen Preise und Einstandspreise im Artikel, wenn es in dieser Zeitspanne zu Buchungen oder Wertkorrekturen kommt.

MIN / MAX / LETZTE Einkaufs- und Einstandspreise im Artikelstamm

Die minimalen, maximalen und letzten Einkaufs- und Einstandspreise werden bei lagerorientierter Ermittlung (FiFo und gleitender Durchschnitt) aus den ggf. korrigierten Bewegungen von nicht stornierten Wareneingängen, Produktionszugängen, manuellen Lagerzubuchungen, RMA B-Artikelzubuchungen und den Zubuchungen von Assemblierung und Disassemblierung ermittelt. Stornierte Bewegungen, Bewegungen  von Rücknahmen, Inventurbuchungen und Bewertungen werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung mit dem Berechnungszeitraumverfahren werden diese Preise aus den Belegen innerhalb des Berechnungszeitraums ermittelt.

Gleitend Gewichtetes Durchschnittsverfahren in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

(Schalter negat. Lagerbest. zulässig  nicht gesetzt, ausgeschaltet)

Beim gleitenden gewichteten Durchschnittsverfahren wird der GEP aufgrund des ermittelten Buchungswertes jeder Buchung fortgeschrieben. Bewertungen werden hier als “Schwelle” berücksichtigt, so dass der GEP zum Zeitpunkt der Bewertung sich aufgrund Bewertungspreis und Bewertungseinstandspreis ergibt.

Die Preise der Bewegung ergeben sich wie folgt:

  • Lagerbewegungen von Ab- und Umbuchungen sowie Zubuchungen ohne bekannten Wert (aktuell sind das Lieferschein, Lagerabbuchung, Lagerumbuchung, Inventurzugang, Inventurabgang, Abbuchung von Assemblierung und Disassemblierung, Produktion Verbrauch, Service Material Umbuchungen) verwenden den jeweils aktuellen durchschnittlichen Einkaufs- / Einstandspreis zum Zeitpunkt der letzten Lagerbewegung des Artikels bzw. den Bewertungspreis, falls die Bewertung nach der letzten Lagerbewegung vor der aktuellen Bewegung liegt. Der durchschnittliche Einkaufs-/ Einstandspreis ergibt sich für jede Lagerbewegung aus dem jeweiligen Gesamtpreis geteilt durch den aktuellen Lagerbestand (jeweils gerundet auf 4 Nachkommastellen).
  • Lagerbewegungen aller Storno-Belege (Produktions-Storno, Rücknahme-Storno, Wareneingangsstorno, Lieferschein Storno) verwenden den Wert der Lagerbewegung des stornierten Ursprungsbeleges
  • Lagerbewegung der Zubuchung von Assemblierung verwenden die Summe der Buchungswerte aller Abbuchungen dividiert durch die Buchungsmenge multipliziert mit der Artikelpreiseinheit
  • Lagerbewegungen der Zubuchungen von Disassemblierungen verwenden den Buchungswert der Abbuchung wertmäßig verteilt auf die Einzelbuchungen aufgrund der Einkaufswertverteilung in der Stückliste.
  • alle anderen Lagerbewegungen (Wareneingänge, Rücknahmen, Lagerzubuchungen, Produktionszugänge, Zugänge von B-Artikeln aus dem RMA-Prozess) verwenden den Einkaufspreis der jeweiligen Belegposition.

First in First out Verfahren in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

(Schalter negat. Lagerbest. zulässig  gesetzt, eingeschaltet)

Bei der FiFo-Logik für Artikel mit zulässigem Lagerminusbestand werden alle Zugänge in der umgekehrten Reihenfolge der Erstellung (der Neuste zuerst) wertmäßig zusammengezählt, bis mengenmäßig der aktuelle Bestand erreicht ist. Dabei werden Bewertungen so behandelt, dass die verbleibende Restmenge ab dem Zeitpunkt der zeitlich letzten Bewertung den Preis für die Wertermittlung vorgibt und die Zugänge vor der Bewertung unberücksichtigt bleiben. Dies ergibt den jeweiligen GEP zum Zeitpunkt der Buchung, aus dem sich der durchschnittliche Einkaufs- und Einstandspreis berechnet.

Die Preise der Bewegung ergeben sich wie folgt:

  • Der Einkaufs- / Einstandspreis ergibt sich aus der Differenz zwischen GEP vor der Buchung und GEP nach der Buchung dividiert durch die Buchungsmenge und multipliziert mit der Artikelpreiseinheit.
  • Für die Ermittlung des neuen GEP sind nur Zubuchungen relevant.
    • Die Inventurzubuchung verwendet den aktuellen durchschnittliche Einkaufs-/ Einstandspreis
    • Die Stornos aller Abbuchungen verwenden den Preis der Bewegung des Ursprungsbeleges.
    • Zubuchungen von Assemblierung und Disassemblierung verwenden die oben beschriebenen Werte und alle anderen Bewegungen die Werte aus dem zugehörigen Beleg.

Hinweise:

Beim FiFo-Verfahren ändern auch Ab- und Umbuchungen den GEP und somit den durchschnittlichen Einkaufs- und Einstandspreis im Artikelstamm.

Solange ein Artikel negativen Bestand hat, ändern sich durchschnittlicher Einkaufs- und Einstandspreis nicht.. Minimaler, maximaler und letzter Einkaufs-/Einstandspreis werden unabhängig vom Lagerbestand angepasst.

Berechnungszeitraumverfahren

(sobald im Artikel Berech.Zeitr. > 0 angegeben)

Bei einem Bewertungszeitraum werden die Warenzugänge (ggf. korrigiert durch Eingangsrechnungen), die freien Eingangsrechnungen sowie die Lagerzubuchungen im Bewertungszeitraum wertmäßig zusammengezählt und durch die Summe der Mengen der Belege geteilt. Hieraus ergibt sich durchschnittlicher Einkaufs- und Einstandspreis. Eine Bewertung führt dazu, dass alle oben aufgeführten Belege, die vor der Bewertung liegen, nicht mit ihrem eigenem Wert sondern mit dem Bewertungspreises in die Bewertung eingehen. Ein Gesamtwert spielt in diesem Fall keine Rolle, da auch nicht lagergeführte Artikel auf diese Weise bewertet werden können. Hierbei werden die Belegwerte in Artikelwährung und Preiseinheit des Artikels umgerechnet.

Beispiel:
Berechnungszeitraum = 1:
ermittelt Einkaufspreise und Einstandspreise über den aktuellen Tag.

Berechnungszeitraum = 30:
ermittelt Einkaufspreise und Einstandspreise inklusive dem aktuellen Tag über 30 Tage rückwirkend, etc.

Hinweis:
Beim Berechnungszeitraumverfahren werden nicht die Bewegungen eines Artikels herangezogen, sondern ausschließlich die Belege (s.o.). Somit können auch nicht lagergeführte Artikel mit diesem Verfahren berechnet werden.

Bitte beachten Sie, das eine große Tagesanzahl im Berech.Zeitr. ggf. viele Belegpositionen betrachten muss und somit die Verarbeitungsgeschwindigkeit negativ beeinflusst werden kann.

 

Bewertung

Eine Bewertung (Einzeln oder Inventur) setzt zu einem Zeitpunkt x den GEP neu und berechnet von da ab den GEP in die Zukunft.

Wertkorrektur

Eine Wertkorrektur (durch Eingangsrechnung, Zusatzkosteneingangsrechnung, Produktion und deren Stornos) ändert den Preis der zugrundeliegenden Lagerbewegung und schreiben keinen für den Anwender sichtbaren neuen Bewegungssatz. Sie berechnet die Preise der Bewegungen und den Gesamtwert aller Bewegungen des Artikels nach der zugrundeliegenden Lagerbewegung neu. Hierbei wird auch der durchschnittliche Einkaufs- und Einstandspreis des Artikels aktualisiert.

Bei den Belegen Lieferschein, Rechnung, Rücknahme und Gutschrift, die im korrigierten Zeitraum liegen, wird das Feld EinstPr.Lief. (bzw. EinstPr.Rück.) in den Positionen aktualisiert.

Storno von Rücknahmen in Kombination mit der wertneutralen Rücknahme

Bitte bachten Sie dazu die Erläuterungen im Mandanten.

Hinweis:
Wurde eine Rücknahmeposition wertneutral gebucht, so erfolgt das Storno der Rücknahmeposition auch immer wertneutral. Wurde eine Rücknahme NICHT wertneutral gebucht, so erfolgt das Storno der Rücknahme auch immer mit den Werten der Rücknahme. Es ist nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen.

Mengenkorrektur

Eine Mengenkorrektur (aktuell nur Wareneingang) korrigiert zusätzlich noch alle Bestände nach der korrigierten Bewegung in der Lagerbewegung.

Hinweise:
Im Objekt “Bewegung” werden nur Bewertungen aus manuellen Aktionen oder einer Inventur, jedoch keine Bewertungen aus Eingangsrechnungen angezeigt!

Wertkorrekturen wie ein Storno oder eine Eingangsrechnung wirken sich bis (sofern vorhanden) zur zeitlich nachfolgenden nächsten Bewertung oder bis zum aktuellen Zeitpunkt aus. Stornos werden wert- und bestandsmäßig zum Zeitpunkt des Stornos in der Berechnung berücksichtigt. Ein Wareneingang Storno (wie auch ein Rücknahme Storno) schreibt daher immer einen neuen Bewegungsdatensatz. Eine Korrektur des/ der ursprünglichen Wareneingangs/ Rücknahme ist unter anderem deshalb nicht möglich, da durch das Storno eines Wareneingangs der Bestand für zwischenzeitlich erfolgte Lieferungen nicht mehr ausreichen könnte und daher nicht erfolgen durfte.

Artikel-Einkaufspreise und -Einstandspreise, welche aus dem Verfahren “gleitender Durchschnitt” oder dem Verfahren für eine Bestandsbewertung von Artikeln ohne Bestandsprüfung (Negativer Lagerbestand zulässig) resultieren, werden bei der Wertkorrektur aufgrund des letzten (korrigierten) Lagerbewegungswertes aktualisiert, sofern kein Bewertungszeitraum angegeben ist, aufgrund dessen die Preise ermittelt werden sollen. Ist ein solcher Bewertungszeitraum angegeben, so werden die Artikel aufgrund der Preise von Wareneingängen, Eingangsrechnungen und Lagerzubuchungen aus dem Bewertungszeitraum unter Berücksichtigung der Bewertung ermittelt.

Ist vor der Erstellung eines Lieferscheins der Bestand negativ, so wird in EinstPr.Lief. der Einstandspreis der letzten Bewegung geschrieben, die noch im Positiven war.

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt:

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt
Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik für Artikel mit zulässigem Lagerminusbestand:

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik fuer Artikel mit zulaessigem Lagerminusbestand
Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik fuer Artikel mit zulaessigem Lagerminusbestand

Beispiel mit Bewertungszeitraum (auch für Artikel ohne Lagerführung möglich):

Beispiel mit Bewertungszeitraum auch fuer Artikel ohne Lagerfuehrung moeglich
Beispiel mit Bewertungszeitraum auch fuer Artikel ohne Lagerfuehrung moeglich

Sind Sie fit für die neue Version?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung Ihrer Lagerhaltung? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

.net-Reporting-Engine für Steps Business Solution: ein Blick auf das Datenmodell

.net-Reporting-Engine für Steps Business Solution: ein Blick auf das Datenmodell

Datenmodel
Datenmodel

Mit der neuen .net-Reporting-Engine in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder einen tolle Software herausgebracht und eine neue Druck-Engine mit neuen Funktionen bereitgestellt. Das Quality-IT-Team berichtete bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf derem Blog zur Steps Business Solution.

.net-Reporting-Engine: ein Blick auf das Datenmodell

In der Vergangenheit war das Datenmodel sehr einfach gehalten. Wichtig war bisher die Tabelle sao.Report_M. Diese Tabelle beinhaltete den Select für den Report sowie einen Verweis auf die Layout-Datei (*.rpf).

Mit der neuen .net-Reporting-Engine kommen einige Tabellen dazu:

  • sao.REPORT_M
  • sao.DATADEF
  • sao.REPDATEDEF
  • sao.SUBREPORT
  • sao.REPSUB

Datenbanktabelle sao.Report_M

Nach wie vor ist die Klammer über alle Report-Informationen die Tabelle sao.Report_M. Sie beinhaltet den Report-Namen und wird in den verschiedenen Oberflächen der Steps Business Solution aktiviert. Auch der Verweis auf die Layout-Datei (jetzt: *.mrt) ist dort abgelegt.

Datenbanktabelle sao.DataDef

Früher konnte nur eine Selektion pro Report hinterlegt werden. Entweder musste man mit einem großen Select alle Daten so bereitstellen oder über entsprechende langsame Nachlade-Statements die restlichen Daten nachselektieren. Mit der neuen .net-Reporting-Engine können verschiedene Selektionen modular definiert werden.

Datenbanktabelle sao.RepDataDef

Die vorher angesprochenen Datenselektion können nun auch mehrfach verwendet werden. Komplexe Selektion können einmal eingegeben werden und bei verschiedenen Reports eingehängt werden.

Datenbanktabelle sao.SubReport

Eine mittlerweile gängige Funktion im modernen Reporting ist die Verwendung von Unterreports. So können einzelne Report-Fragmente einmal programmiert und mehrfach verwendet werden.

Datenbanktabelle sao.RepSub

Die vorher angesprochenen Unterberichte können mehrfach in verschiedenen Reports verwendet werden. Dies beschleunigt die Programmierung von komplexen Reporting-Strukturen enorm.

Fazit zur neuen .net-Reporting-Engine

Wir sind begeistert von der Implementierung und den neuen Funktionen, die die .net-Reporting-Engine ab der Steps Business Solution Version 2015 bereitstellt. Die Umstellung auf die neue Version wird für jeden Steps Business Solution Anwender ein Gewinn sein.

Sind Sie fit für die neue Version und das neue Reporting?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung Ihrer bestehenden Reports auf die neue Reporting-Engine? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

.net-Reporting-Engine für Steps Business Solution: ein Blick auf das Datenmodell

.net-Reporting-Engine für Steps Business Solution: ein Blick auf das Datenmodell

Datenmodel
Datenmodel

Mit der neuen .net-Reporting-Engine in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder einen tolle Software herausgebracht und eine neue Druck-Engine mit neuen Funktionen bereitgestellt. Wir berichteten bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf unserem Blog zur Steps Business Solution.

.net-Reporting-Engine: ein Blick auf das Datenmodell

In der Vergangenheit war das Datenmodel sehr einfach gehalten. Wichtig war bisher die Tabelle sao.Report_M. Diese Tabelle beinhaltete den Select für den Report sowie einen Verweis auf die Layout-Datei (*.rpf).

Mit der neuen .net-Reporting-Engine kommen einige Tabellen dazu:

  • sao.REPORT_M
  • sao.DATADEF
  • sao.REPDATEDEF
  • sao.SUBREPORT
  • sao.REPSUB

Datenbanktabelle sao.Report_M

Nach wie vor ist die Klammer über alle Report-Informationen die Tabelle sao.Report_M. Sie beinhaltet den Report-Namen und wird in den verschiedenen Oberflächen der Steps Business Solution aktiviert. Auch der Verweis auf die Layout-Datei (jetzt: *.mrt) ist dort abgelegt.

Datenbanktabelle sao.DataDef

Früher konnte nur eine Selektion pro Report hinterlegt werden. Entweder musste man mit einem großen Select alle Daten so bereitstellen oder über entsprechende langsame Nachlade-Statements die restlichen Daten nachselektieren. Mit der neuen .net-Reporting-Engine können verschiedene Selektionen modular definiert werden.

Datenbanktabelle sao.RepDataDef

Die vorher angesprochenen Datenselektion können nun auch mehrfach verwendet werden. Komplexe Selektion können einmal eingegeben werden und bei verschiedenen Reports eingehängt werden.

Datenbanktabelle sao.SubReport

Eine mittlerweile gängige Funktion im modernen Reporting ist die Verwendung von Unterreports. So können einzelne Report-Fragmente einmal programmiert und mehrfach verwendet werden.

Datenbanktabelle sao.RepSub

Die vorher angesprochenen Unterberichte können mehrfach in verschiedenen Reports verwendet werden. Dies beschleunigt die Programmierung von komplexen Reporting-Strukturen enorm.

Fazit zur neuen .net-Reporting-Engine

Wir sind begeistert von der Implementierung und den neuen Funktionen, die die .net-Reporting-Engine ab der Steps Business Solution Version 2015 bereitstellt. Die Umstellung auf die neue Version wird für jeden Steps Business Solution Anwender ein Gewinn sein.

Sind Sie fit für die neue Version und das neue Reporting?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung Ihrer bestehenden Reports auf die neue Reporting-Engine? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

unterstütze SQL Server Version für Steps Business Solution 2015

unterstütze SQL Server Version für Steps Business Solution 2015

Microsoft SQL Server
Microsoft SQL Server

Mit der Version 2015 der Unternehmenssoftware Steps Business Solution, ein Produkt der Step Ahead AG hat der ERP-Hersteller wieder einen tolle Software herausgebracht. Lesen Sie einen wichtigen Hinweis zur Unterstützung der SQL Server Datenbank Versionen:

Abkündigung der Unterstützung des Microsoft SQL Server 2005

Ab der Version 2015.0 der Steps Business Solution wird die Unterstützung des Microsoft SQL Server 2005 für die Steps Business Solution eingestellt, da Microsoft den Support für diese Version ebenfalls eingestellt hat. Bitte prüfen Sie, wenn Sie diesen Microsoft Server noch im Einsatz haben, ob ein Update auf eine aktuelle Version der Datenbank möglich ist. Sollten hier Probleme auftauchen, kontaktieren Sie uns um kompetente Unterstützung bei der Migration zu erhalten.

Unterstützung vom SQL Server 2008 (R2)

Aktuell wird der SQL Server in der Version 2008 R2 noch unterstützt. Jedoch hat Microsoft bereits am 8. Juli 2014 den Mainstream Support eingestellt. Der Extended Support wird laut Microsoft Seite am 9. Juli 2019  enden. Wie lang die Step Ahead AG die Version 2008 noch unterstützen wird, ist zum Zeitpunkt der Deltaschulung noch nicht ganz klar. Fest steht, dass diese Version als nächstes abkündigt wird.  Bitte prüfen Sie, wenn Sie diesen Microsoft Server noch im Einsatz haben, ob ein Update auf eine aktuelle Version der Datenbank möglich ist. Wir empfehlen Ihnen das Datenherzstück Ihrer Unternehmenssoftware aktuell zu halten. Sollten hier Probleme auftauchen, kontaktieren Sie uns um kompetente Unterstützung bei der Migration zu erhalten.

aktueller Auszug aus den Systemvoraussetzungen der Steps Business Solution 2015

Aus den aktuellen Systemvoraussetzungen der Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015 sind folgende Angaben zu entnehmen:

Der Datenbankserver benötigt zusätzlich Microsoft SQL Server 2008 bzw. 2008 R2, Standard oder Enterprise Edition, 32 oder 64 Bit. Alternativ können Microsoft SQL Server 2012 oder Microsoft SQL Server 2014 genutzt werden.

 

Damit ergibt sich die Anforderung zukünftig auf die Datenbanksysteme in der Version 2012 oder 2014 zu setzen.

Informationen zum SQL Server 2012 / 2014

Microsoft SQL Server 2012

  • Veröffentlichung: 20.05.2012
  • Ende Mainstream Support: 11.07.2017
  • Ende Extended Support: 12.07.2022

Microsoft SQL Server 2014

  • Veröffentlichung: 05.06.2014
  • Ende Mainstream Support: 09.07.2019
  • Ende Extended Support: 09.07.2024

 

Ausblick: SQL Server 2016

Microsoft hat die erste Community Technology Preview 2 des SQL Server 2016 für Tester bereitgestellt. Cloud- und mobile Dienste stehen im Vordergrund des Releases. Nachdem die ersten öffentlichen Beta-Versionen zum Download bereit stehen ist davon auszugehen, dass Microsoft die Version 2016 Ende des Jahres 2015, spätestens 2016 veröffentlichen werden.

neue Export-Formate in der ERP-Druck-Engine von Steps Business Solution

neue Export-Formate in der ERP-Druck-Engine von Steps Business Solution

Exportmöglichkeiten von Belegen in Steps Business Solution
Exportmöglichkeiten von Belegen in Steps Business Solution

Mit der neuen Druck-Engine in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder einen tolle Software herausgebracht und eine neue Druck-Engine mit neuen Export-Formaten bereitgestellt. Wir berichteten bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf unserem Blog zur Steps Business Solution.

neue Druck-Engine mit neuen Export-Formaten

Nach 15 Jahren hat die alte Druck-Engine, noch basierend auf VB 6.0, ausgedient. Das Produktmanagement war der Meinung: “Es ist Zeit für eine .net-basierte Technologie im Bereich Auswertungen und Belegdruck.” Nach längeren Evaluierung wurde sich für das Zukaufprodukt von Stimulsoft entschieden und integriert. Herausgekommen ist eine tolle Integration zum Druck von ERP-Daten, inkl. vielfältiger grafischer Darstellungsmöglichkeiten.

Ein besonderes Augenmerk verdient die neuen Export-Formate, die nun zur Verfügung stehen:

  • CSV Dokument (*.csv)
  • Excel Dokument (*.xlsx)
  • HTML Dokument (*.html)
  • PDF Dokument (*.pdf)
  • PNG Bilddatei (*.png)
  • Power Point (*.ppt)
  • RTF Dokument (*.rtf)
  • Text Dokument (*.txt)
  • Word Dokument (*.docx)
  • XPS Dokument (*.xps)

beeindruckende Ergebnisse beim Steps Business Solution Druck in die Formate Word, Excel und Power Point

Auf den ersten Blick werden die Formate Word, Excel und Power Point etwas abschätzig betrachtet. Ausschlaggebend ist der Export in das PDF-Format. Nach dem ersten Export in Word, Excel oder PowerPoint sollte man darüber jedoch anders denken. Die Druck-Engine überzeugt mit einer beeindruckend genauen Übertragung des Layouts in dieses Formate. Ein Format, welches klassisch für den Druck von DIN A4-Seiten gedacht ist wird in Word, Excel oder Power Point super dargestellt. Die Anwendungsbereiche für einen solchen Export kann gerade im Vertrieb die Prozesse vereinfachen.

Vertriebsprozesse optimieren: Angebot als Power Point exportieren

Stellen Sie sich vor. Sie schreiben Ihr Angebot in Steps Business Solution und können dort alle Informationen im Detail hinterlegen. Mit Hilfe von Sets können Sie beispielsweise die einzelnen Module Ihres Produktes auflisten. Mit einem speziellen Power Point Export können Sie dann die Informationen für jedes Modul als eigene Power Point Seite exportieren. Die Daten liefert das Produkt-Informationssystem (PIM) innerhalb der Steps Business Solution. Das aufwendige Erstellen einer Vertriebspräsentation entfällt. Mit einem Klick erhalten Sie die passende Power Point Folien für Ihren Verkauf. Genial einfach!

Sind Sie fit für die neue Version und das neue Reporting?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung Ihrer bestehenden Reports auf die neue Reporting-Engine? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

 

Microsoft .net Framework 4.5.2 nicht mehr auf Windows XP und Windows 2003 möglich

Microsoft .net Framework 4.5.2 nicht mehr auf Windows XP und Windows 2003 möglich

Microsoft .Net Framework 4.5.2
Microsoft .Net Framework 4.5.2

Hinweis für alle Nutzer der Unternehmenssoftware Steps Business Solution: Das Microsoft .net Framework 4.5.2 kann nicht mehr auf Windows XP und Windows 2003 installiert werden.

Microsoft .net Framework 4.5.2

.NET bezeichnet eine von Microsoft entwickelte Software-Plattform zur Entwicklung und Ausführung von Anwendungsprogrammen. .NET besteht aus einer Laufzeitumgebung (Common Language Runtime), in der die Programme ausgeführt werden, sowie einer Sammlung von Klassenbibliotheken, Programmierschnittstellen und Dienstprogrammen (Services). .NET ist auf verschiedenen Plattformen verfügbar und unterstützt die Verwendung einer Vielzahl von Programmiersprachen. .NET-Programme werden zum Kompilierungszeitpunkt zunächst in eine Zwischensprache (Common Intermediate Language) übersetzt. Werden die so entstandenen Kompilate ausgeführt, wird der Code von der .NET-Laufzeitumgebung in die eigentliche Maschinensprache des Zielsystems übersetzt. Diese Übersetzung geschieht mit Hilfe eines Just-In-Time-Compilers. Für die Entwicklung von .NET-Programmen vertreibt Microsoft die Entwicklungsumgebung Visual Studio.

Systemanforderungen für Microsoft .net Framework 4.5.2

Unterstütztes Betriebssystem

  • Windows 7 Service Pack 1
  • Windows 8
  • Windows 8.1
  • Windows Server 2008 R2 SP1
  • Windows Server 2008 Service Pack 2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Vista Service Pack 2

Hardwareanforderungen für Microsoft .net Framework 4.5.2

  • 1-GHz-Prozessor oder schneller
  • 512 MB RAM
  • 850 MB verfügbarer Festplattenspeicher (x86)
  • 2 GB verfügbarer Festplattenspeicher (x64)

Microsoft .NET Framework 4.5.2 für Steps Business Solution

Die neue Steps Business Solution 2015.0 nutzt das Microsoft .NET Framework 4.5.2. Wir raten dazu vor der Installation der Steps Business Solution 2015.0 zu überprüfen ob das Microsoft .NET Framework 4.5.2. auf dem Applikations Server bereits installiert ist. Das .NET Framework 4.5.2 muss auch auf jedem Client installiert werden. In der Auslieferung zu dieser Version der Steps Business Solution finden Sie den „4.5.2. Offline Installer“ der Ihnen erlaubt das benötigte .NET Framework zu installieren. Selbstverständlich können Sie auch das .NET Framework von den Microsoft-Webseiten beziehen. Bitte beachten Sie: Durch die Verwendung des neuen .NET Frameworks kann es zu Problemen mit Ihren nicht im Standardumfang gelieferten und derzeit unter .NET 3.5 kompilierten Plug-Ins bzw. Infomasken kommen. Wir raten Ihnen daher dringend dazu die von Ihnen angepassten / entwickelten Plug-Ins / Infomasken intensiv vor dem Produktiveinsatz mit der neuen Steps Business 2015.0 zu testen.

Sind Sie fit für die neue Version?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

Spannende Neuigkeiten: Visual Studio 2015 ist da!

Spannende Neuigkeiten: Visual Studio 2015 ist da!

Microsoft Visual Studio 2015
Microsoft Visual Studio 2015

Die plattformunabhängige Entwicklung wird bald sehr viel einfacher sein. Mit der Einführung von Visual Studio 2015 können Teams aller Größen Ideen in skalierbare Apps umsetzen. Hier einige der neuen Funktionshighlights:

  • Entwicklung von Apps für jedes Gerät (Windows, iOS, Android)
  • Entwicklung von Web-Apps und Clouddiensten
  • Aufbau agiler Teams
  • Vereinfachte Entwicklung und Tests
  • Höhere Qualität bei allen Aufgaben
  • Enorm gesteigerte Produktivität und Zusammenarbeit

Visual Studio 2015

Mit der .NET-Plattform bietet Visual Studio eine umfassende und flexible Lösung, um leistungsfähige, skalierbare Geschäftsanwendungen effizient zu erstellen und zu erweitern, um sie geräteübergreifend und in der Cloud zu verwenden. Visual Studio unterstützt Sie auch bei der Entwicklung von benutzerdefinierten Kollaborations- und Produktivitätslösungen auf Basis von Microsoft SharePoint und Microsoft Office. Mit den Cloud-Geschäftsanwendungen für Office 365 können Sie außerdem auf den vielfältigen Plattformfunktionen von Office 365 und Microsoft Azure aufbauen.

Plattformübergreifende Entwicklung

Wenn Ihr Team Software für verschiedene Plattformen entwickelt und dazu eine Vielzahl von Entwicklungstools verwendet (zum Beispiel Eclipse und Xcode), kann dennoch das gesamte Entwicklungsteam eine einzige, einheitliche und flexible Kollaborationsumgebung mit den ALM (Application Lifecycle Management)-Diensten in Visual Studio Online oder Team Foundation Server nutzen. Sowohl die HTML5- als auch die systemeigenen plattformübergreifenden Anwendungen profitieren von einem einzigen Backend-Set mit Diensten oder virtuellen Computern, die von Microsoft Azure gehostet werden. Über das globale Partnerökosystem von Visual Studio wird zudem ein breites Spektrum an zusätzlichen plattformübergreifenden Funktionen bereitgestellt. So können Sie beispielsweise mit Xamarin, das vollständig in Visual Studio integriert ist, Ihren .NET-Code und Ihre Kenntnisse nutzen, um systemeigene Anwendungen für Android- und iOS-Geräte zu entwickeln.

Sind Sie fit für das neue Visual Studio 2015?

Die IT-Branche ist bekannt für seinen schnellen Wandel und Weiterentwicklung. Wir unterstützen Sie mit unserer Expertise im Bereich Softwareentwicklung Schritt zu halten. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

Spannende Neuigkeiten: Visual Studio 2015 ist da!

Spannende Neuigkeiten: Visual Studio 2015 ist da!

Microsoft Visual Studio 2015
Microsoft Visual Studio 2015

Die plattformunabhängige Entwicklung wird bald sehr viel einfacher sein. Mit der Einführung von Visual Studio 2015 können Teams aller Größen Ideen in skalierbare Apps umsetzen. Hier einige der neuen Funktionshighlights:

  • Entwicklung von Apps für jedes Gerät (Windows, iOS, Android)
  • Entwicklung von Web-Apps und Clouddiensten
  • Aufbau agiler Teams
  • Vereinfachte Entwicklung und Tests
  • Höhere Qualität bei allen Aufgaben
  • Enorm gesteigerte Produktivität und Zusammenarbeit

Visual Studio 2015

Mit der .NET-Plattform bietet Visual Studio eine umfassende und flexible Lösung, um leistungsfähige, skalierbare Geschäftsanwendungen effizient zu erstellen und zu erweitern, um sie geräteübergreifend und in der Cloud zu verwenden. Visual Studio unterstützt Sie auch bei der Entwicklung von benutzerdefinierten Kollaborations- und Produktivitätslösungen auf Basis von Microsoft SharePoint und Microsoft Office. Mit den Cloud-Geschäftsanwendungen für Office 365 können Sie außerdem auf den vielfältigen Plattformfunktionen von Office 365 und Microsoft Azure aufbauen.

Plattformübergreifende Entwicklung

Wenn Ihr Team Software für verschiedene Plattformen entwickelt und dazu eine Vielzahl von Entwicklungstools verwendet (zum Beispiel Eclipse und Xcode), kann dennoch das gesamte Entwicklungsteam eine einzige, einheitliche und flexible Kollaborationsumgebung mit den ALM (Application Lifecycle Management)-Diensten in Visual Studio Online oder Team Foundation Server nutzen. Sowohl die HTML5- als auch die systemeigenen plattformübergreifenden Anwendungen profitieren von einem einzigen Backend-Set mit Diensten oder virtuellen Computern, die von Microsoft Azure gehostet werden. Über das globale Partnerökosystem von Visual Studio wird zudem ein breites Spektrum an zusätzlichen plattformübergreifenden Funktionen bereitgestellt. So können Sie beispielsweise mit Xamarin, das vollständig in Visual Studio integriert ist, Ihren .NET-Code und Ihre Kenntnisse nutzen, um systemeigene Anwendungen für Android- und iOS-Geräte zu entwickeln.

Sind Sie fit für das neue Visual Studio 2015?

Die IT-Branche ist bekannt für seinen schnellen Wandel und Weiterentwicklung. Wir unterstützen Sie mit unserer Expertise im Bereich Softwareentwicklung Schritt zu halten. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

mit PowerShell 5.0 Prozesse optimieren

mit PowerShell 5.0 Prozesse optimieren

Powershell 5.0 Whats New
Powershell 5.0 Whats New

Unter dem Titel Aufgaben unter Windows automatisieren bzw. PowerShell 5.0 – Das ist neu hat Thomas Joos bei der Computerwoche einen Artikel zum Thema PowerShell veröffentlicht.

Mit Windows 10 kommt die neue PowerShell 5.0. Interessierte Anwender können den Nachfolger der PowerShell 4.0 auch unter Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausprobieren.

PowerShell 5.0

Die PowerShell 5.0 bietet im Vergleich zum direkten Vorgänger einige sehr interessante Neuerungen. Vor allem im Zusammenhang mit Windows 10 und der nächsten Windows-Server-Generation bietet die neue PowerShell enormen Praxisnutzen. Sicherlich die wichtigste Neuerung, ist die Möglichkeit jetzt auch Anwendungen als Paket über die PowerShell zu verteilen.

In Windows 10 ist die PowerShell 5.0 als Preview bereits integriert. Sie können aber auch in Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1 die Preview der PowerShell installieren. Dazu laden Sie das Windows Management Framework 5.0 Preview auf den Rechner und installieren es.

OneGet Framework – Software im Netzwerk verteilen

Die PowerShell 5.0 kommt mit dem OneGet-Framework. Dabei handelt es sich, einfach ausgedrückt, um eine Sammlung von CMDlets, die beim Verteilen und installieren von Anwendungen im Netzwerk hilft. Die Anwendungen werden als Pakete installiert. Erfreulich dabei ist, dass Anwender mit der PowerShell 5.0 auf die Pakete von NuGet und Chocolatey Repositories zugreifen können. Damit lassen sich bereits mehrere tausend Anwendungen installieren.

Die Pakete werden standardmäßig ohne Benutzereingaben installiert. Die dazu notwendigen Optionen wurden direkt in das Paket integriert. Sie können dieses Verhalten also nicht über die PowerShell steuern, sondern über die Installationsdateien des Paketes.

Sie können mit OneGet also auch Basis-Images von Windows-Arbeitsstationen erstellen. Dazu installieren Sie das Betriebssystem und danach Basis-Anwendungen, die über die Pakete zur Verfügung stehen.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Netzwerkkomponenten verwalten

Weitere Neuerungen in der PowerShell betreffen die mit der PowerShell 4.0 eingeführte Technologie Desired State Configuration (DSC). Hauptsächlich gibt es neue Optionen um festzulegen auf wie vielen Computern gleichzeitig die Änderungen implementiert werden sollen. Mit dem Modul PowerShellGet können Sie DSC-Ressourcen in der PowerShell Resource Gallery nutzen, installieren oder hochladen.

Ebenfalls neu ist Data Center Abstraction (DAL). Mit dieser Technologie können Sie direkt auf bestimmte Netzwerkkomponenten wie Switches und Router zugreifen. Dazu muss die Hardware diese Technik aber auch unterstützen. In diesem Bereich spielen vor allem Cisco und Huawei eine wichtige Rolle. Microsoft geht in einem eigenen Blogeintrag auf diese Möglichkeiten ein. Um die neuen CMDlets nutzen zu können, verwenden Sie das Modul NetworkSwitch.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Zip-Archive entpacken und erstellen

Entwickler können in der PowerShell auch Zip-Archive entpacken und erstellen. Dabei helfen die beiden neuen CMDlets Compress-Archive und Expand-Archive. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in einem eigenen Blogbeitrag bei Learn PowerShell.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Klassendefinitionen

Programmentwickler wird freuen, dass mit der PowerShell auch Klassendefinitionen möglich sind. Hier können Sie mit dem neuen Schlüsselwort “class”, wie in Objektorientierten Sprachen, eigene Klassen zu definieren.

PowerShell 5.0 – Neue Möglichkeiten für Administratoren

Wie schnell erkennbar wird, bietet die PowerShell mit jeder neuen Version wirklich interessante Funktionen, die Administratoren, aber auch Entwicklern das Leben leichter machen. Da die neue Version auch für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 verfügbar ist, sollten sich Administratoren jetzt schon mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Allerdings sind derzeit bei weitem noch nicht alle Funktionen in der Paketverwaltung und der Verwaltung von Switches integriert.

Geschäftsprozessoptimierung mit Microsofts PowerShell

Neben technischen Aufgaben kann PowerShell aber auch Geschäftprozesse in Ihrer Unternehmenssoftware optimieren oder Controlling-Prozesse automatisieren. Neben den Zugriff auf Netzwerkkomponenten sind auch Zugriffe auf Datenbanken, wie dem SQL Server möglich. Auch der Versand von automatischen Mails bezüglich eskalierender Prozesse ist damit komfortabel möglich. Haben Sie auch Handlungsbedarf im Bereich Automatisierung von Geschäftsprozessen? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

Windows 10 bringt PowerShell 5.0 auf den PC

Windows 10 bringt PowerShell 5.0 auf den PC

Powershell 5.0 Whats New
Powershell 5.0 Whats New

Unter dem Titel Aufgaben unter Windows automatisieren bzw. PowerShell 5.0 – Das ist neu hat Thomas Joos bei der Computerwoche einen Artikel zum Thema PowerShell veröffentlicht.

Mit Windows 10 kommt die neue PowerShell 5.0. Interessierte Anwender können den Nachfolger der PowerShell 4.0 auch unter Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausprobieren.

PowerShell 5.0

Die PowerShell 5.0 bietet im Vergleich zum direkten Vorgänger einige sehr interessante Neuerungen. Vor allem im Zusammenhang mit Windows 10 und der nächsten Windows-Server-Generation bietet die neue PowerShell enormen Praxisnutzen. Sicherlich die wichtigste Neuerung, ist die Möglichkeit jetzt auch Anwendungen als Paket über die PowerShell zu verteilen.

In Windows 10 ist die PowerShell 5.0 als Preview bereits integriert. Sie können aber auch in Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1 die Preview der PowerShell installieren. Dazu laden Sie das Windows Management Framework 5.0 Preview auf den Rechner und installieren es.

OneGet Framework – Software im Netzwerk verteilen

Die PowerShell 5.0 kommt mit dem OneGet-Framework. Dabei handelt es sich, einfach ausgedrückt, um eine Sammlung von CMDlets, die beim Verteilen und installieren von Anwendungen im Netzwerk hilft. Die Anwendungen werden als Pakete installiert. Erfreulich dabei ist, dass Anwender mit der PowerShell 5.0 auf die Pakete von NuGet und Chocolatey Repositories zugreifen können. Damit lassen sich bereits mehrere tausend Anwendungen installieren.

Die Pakete werden standardmäßig ohne Benutzereingaben installiert. Die dazu notwendigen Optionen wurden direkt in das Paket integriert. Sie können dieses Verhalten also nicht über die PowerShell steuern, sondern über die Installationsdateien des Paketes.

Sie können mit OneGet also auch Basis-Images von Windows-Arbeitsstationen erstellen. Dazu installieren Sie das Betriebssystem und danach Basis-Anwendungen, die über die Pakete zur Verfügung stehen.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Netzwerkkomponenten verwalten

Weitere Neuerungen in der PowerShell betreffen die mit der PowerShell 4.0 eingeführte Technologie Desired State Configuration (DSC). Hauptsächlich gibt es neue Optionen um festzulegen auf wie vielen Computern gleichzeitig die Änderungen implementiert werden sollen. Mit dem Modul PowerShellGet können Sie DSC-Ressourcen in der PowerShell Resource Gallery nutzen, installieren oder hochladen.

Ebenfalls neu ist Data Center Abstraction (DAL). Mit dieser Technologie können Sie direkt auf bestimmte Netzwerkkomponenten wie Switches und Router zugreifen. Dazu muss die Hardware diese Technik aber auch unterstützen. In diesem Bereich spielen vor allem Cisco und Huawei eine wichtige Rolle. Microsoft geht in einem eigenen Blogeintrag auf diese Möglichkeiten ein. Um die neuen CMDlets nutzen zu können, verwenden Sie das Modul NetworkSwitch.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Zip-Archive entpacken und erstellen

Entwickler können in der PowerShell auch Zip-Archive entpacken und erstellen. Dabei helfen die beiden neuen CMDlets Compress-Archive und Expand-Archive. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in einem eigenen Blogbeitrag bei Learn PowerShell.

Weitere Neuerungen in der PowerShell 5.0 – Klassendefinitionen

Programmentwickler wird freuen, dass mit der PowerShell auch Klassendefinitionen möglich sind. Hier können Sie mit dem neuen Schlüsselwort “class”, wie in Objektorientierten Sprachen, eigene Klassen zu definieren.

PowerShell 5.0 – Neue Möglichkeiten für Administratoren

Wie schnell erkennbar wird, bietet die PowerShell mit jeder neuen Version wirklich interessante Funktionen, die Administratoren, aber auch Entwicklern das Leben leichter machen. Da die neue Version auch für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 verfügbar ist, sollten sich Administratoren jetzt schon mit den Möglichkeiten auseinandersetzen. Allerdings sind derzeit bei weitem noch nicht alle Funktionen in der Paketverwaltung und der Verwaltung von Switches integriert.

Geschäftsprozessoptimierung mit Microsofts PowerShell

Neben technischen Aufgaben kann PowerShell aber auch Geschäftprozesse in Ihrer Unternehmenssoftware optimieren oder Controlling-Prozesse automatisieren. Neben den Zugriff auf Netzwerkkomponenten sind auch Zugriffe auf Datenbanken, wie dem SQL Server möglich. Auch der Versand von automatischen Mails bezüglich eskalierender Prozesse ist damit komfortabel möglich. Haben Sie auch Handlungsbedarf im Bereich Automatisierung von Geschäftsprozessen? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.