.NET Datastore als Steps Active Server Standard Funktionalität zur Verfügung stellen

.NET Datastore als Steps Active Server Standard Funktionalität zur Verfügung stellen

In der neuen Version der Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder eine funktional erweiterte ERP-Software herausgebracht. Die Kollegen vom Quality-IT-Team berichteten bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf deren Blog zur Steps Business Solution

StepsCommunicationLayer.DataStoreDatastore als Steps Active Server Standard Funktionalität zur Verfügung gestellt

Dem Entwickler steht in dem neuen Active Server jetzt in jedem .NET Job eine initialisierte Instanz des StepsCommunicationLayer.DataStore zur Verfügung. Die Instanz befindet sich in der Klasse Runtime und bietet Methoden, um den Datenbankzugriff zu vereinfachen.

Steps Active Server .net

Der Steps Active Server ist ein Produkt des ERP-Herstellers Step Ahead AG aus Germering. Es ist Produktbestandteil des ERP-Systems Steps Business Solution.

Mit dem Steps Active Server können zeitgesteuert Computerbefehle abgesetzt werden. Es werden folgende Programmiersprachen unterstützt:

  • VBScript
  • VB.net
  • C#
  • T-SQL

Mit Hilfe dieser Programme können Prozessautomatisierungen in dem ERP-System Steps Business Solution durchgeführt werden. Die Step Ahead AG liefert mit Kauf dieses Moduls, welches nach den concurrent-Usern der Applikation lizensiert wird, bereits einige Standard-Scripten aus.

Da es sich um nicht kompilierten Source handelt, kann jeder ERP-Administrator diese Scripten mit dem entsprechenden Programmier-Wissen kundenspezifisch anpassen.

Diese flexible Arbeitsweise und der großen Reichweite, die man mit den Programmiersprachen hat, macht den Steps Active Server zu einem Mitarbeiter, der nichts vergisst. So werden gerne Steps Active Server Jobs geschrieben, die ERP-Benutzer mit E-Mails auf zu bearbeitende Geschäftsprozesse hinweist. In Kombination mit dem SIB-Start kann direkt aus der E-Mail der entsprechende Datensatz zur Bearbeitung im ERP-System gestartet werden. Der SIB-Start ist eine spezielle Dateiendung, mit der der Steps Client automatisiert gestartet werden kann und zusätzliche Befehle übertragen werden. Für Geschäftsprozessoptimierungen ist der Steps Active Server ein unverzichtbares Werkzeug.

Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015

Das ERP-System Steps Business Solution wird von mehr als 750 Kunden und 6.000 Anwendern in meist kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Es ist der Beweis dafür, dass die Lösung perfekt für den Mittelstand ist. Die Gesamtlösung hat keine Branchenfokus, d. h. es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen, die diese Applikation nutzbringend einsetzen. Weitere Informationen zur Applikation finden Sie hier.

Neuigkeiten aus der Steps Business Solution Version 2015: Retourenabwicklung

Neuigkeiten aus der Steps Business Solution Version 2015: Retourenabwicklung

StepsBusinessSolution2015_QITTGmbH_LoginScreenIn der neuen Version der Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder eine funktional erweiterte ERP-Software herausgebracht. Wir berichteten bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf unserem Blog zur Steps Business Solution

Neuigkeiten aus der Steps Business Solution Version 2015: Retourenabwicklung

Retouren oder sind Rücklieferungen an den Lieferanten aufgrund von Reklamation, Reparatur, Falschlieferung, Stornierung einer Bestellung oder einer Mengenabweichung zur tatsächlich bestellten oder verkauften Bestellmenge. Die Retouren, welche die Qualitätsprüfung nach dem ungeplanten Wareneingang durchlaufen haben, können wieder für andere Kundenaufträge verwendet werden.

Mit der Steps Business Solution können Sie Retouren Ihres Kunden erfassen, bearbeiten und verwalten.

Mit der Version 2015 der Unternehmenslösung Steps Business Solution sind einige Veränderungen ausgeliefert worden.

Retourenannahme und Retourenbearbeitung um wertneutrale Rücknahme erweitern

Die Retourenbearbeitung im Geschäftsprozess Retourenmanagement wurde um die Funktion der wertneutralen Rücknahme erweitert. Wie in der Retourenposition wird nun die Retourenbearbeitung mit der Option “wertneutral” je nach Mandantenkonfiguration “Rücknahme wertneutral” vorbelegt. Diese Vorbelegung kann vom Anwender übersteuert werden. Ist die Option wertneutral aktiviert, wird bei Verarbeitung der Retourenbearbeitung bei der Rücknahme aus dem aktuellen Lagerwert und Bestand der durchschnittliche Einkaufspreis ermittelt und mit diesem EK-Wert die Buchung erstellt. Der EK-Preis der Retourenbearbeitung wird dann ignoriert.

Aus Retourenbearbeitung Überlieferung: Tauschmenge wird ignoriert

Beim Retourenverfahren “Austausch mit Auftrag(KGL) und Retoure(KRÜ)” wurde die eingetragene
Tauschmenge nicht beachtet. Es wurde die zurückgenommene Menge als Liefermenge verwendet.
Dieses Verhalten wurde geändert. Die Tauschmenge ist nun ausschlaggebend für die Liefermenge.

Retourenverfahren “Austausch” prüft die Logistik und Verfügbarkeit des Tauschartikels

Das Retourenverfahren Austausch (nicht komplexer Austausch) prüft nun die Logistik Dimensionen und Verfügbarkeit des Tauschartikels. Dieses Retourenverfahren erstellt eine Rücknahme und Lieferschein ohne Auftrag und Retoure. Durch diese Prüfung wird sichergestellt, dass der Lieferschein erstellt werden kann.
Hinweis: Bei dem Retourenverfahren “komplexer” Austausch wurde auf diese Prüfung verzichtet, da bei diesem Verfahren Auftrag und Retoure angelegt werden. Die Auftragsposition mit dem Tauschartikel kann ggf. manuell nachbearbeitet werden.

Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015

Das ERP-System Steps Business Solution wird von mehr als 750 Kunden und 6.000 Anwendern in meist kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Es ist der Beweis dafür, dass die Lösung perfekt für den Mittelstand ist. Die Gesamtlösung hat keine Branchenfokus, d. h. es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen, die diese Applikation nutzbringend einsetzen. Weitere Informationen zur Applikation finden Sie hier.

Sind Sie fit für die neue Version?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung auf die neue Version? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.

Textbausteine für RTF-Felder in der ERP-Lösung Steps Business Solution

modulare Textbausteine erleichtern die tägliche Arbeit

Herzlich willkommen auf dem Video-Blog des Quality-IT-Team. Unser neues Video zum Thema Textbausteine soll Ihnen einen kurzen Einblick über die Funktionalität in der Unternehmenslösung Steps Business Solution geben:

Was Sie in dem Video zu den Textbausteine zu sehen bekommen:

Heute möchten wir uns mit den Textbausteinen für RTF-Felder in der ERP-Lösung beschäftigen. Hier im speziellen mit der Ablage, Pflege und Anwendung von Texten bzw. Bausteinen.

Wechseln wir gleich mal in den ERP-Client.

Wir haben dieses Mal die Oberfläche Textbausteine geöffnet. Hier befinden sich alle Oberflächen, die ein RTF-Feld beinhalten. Unter den Details finden Sie die verschiedenen, bereits abgelegten Textbausteine. Hier werden sie abgelegt und können dort gepflegt werden.

Der zweite Weg für die Ablage und Pflege ist im RTF-Feld selbst und um einiges komfortabler. Wechseln wir in die Oberfläche Angebot. Hier befinden sich ebenfalls 2 RTF-Felder: Vortext und Nachtext. RTF-Felder erkennen Sie auch an der blauen Ecke.
In jeder Oberfläche mit einem RTF-Textfeld bzw. Memotext ist ein Kontextmenü verfügbar. In diesem lassen sich neben der Formatierung auch alle für das aktuelle Objekt verfügbaren Textbausteine auswählen, neu anlegen oder ändern.

Zum Ändern überschreiben Sie einfach den gewählten Text und Bestätigen dies mit OK, er wird damit auch sofort in Ihr RTF-Feld übernommen.

Neue Textbausteine können Sie mit Neu anlegen.

Um einen Textbaustein verwenden zu wollen, wählen Sie den gewünschten Baustein und drücken OK.

Das wäre es für auch schon gewesen.

Bleiben Sie dem Blog verbunden, wenn Sie weitere Schritte mit mir in der Steps Business Solution gehen wollen. Das nächste Video wird sich mit Thema Streckengeschäft in der ERP-Lösung beschäftigen.

Bleiben Sie also dran.

Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015

Das ERP-System Steps Business Solution wird von mehr als 750 Kunden und 6.000 Anwendern in meist kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Es ist der Beweis dafür, dass die Lösung perfekt für den Mittelstand ist. Die Gesamtlösung hat keine Branchenfokus, d. h. es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen, die diese Applikation nutzbringend einsetzen. Weitere Informationen zur Applikation finden Sie hier.

Youtube-Video-Blog des Quality-IT-Team

Auf unserem Youtube-Video-Blog finden Sie interessante Tipps & Tricks. Schauen Sie doch mal vorbei. Dr. QITTi vom Quality-IT-Team veröffentlicht hier regelmäßig Videos zum Thema ERP, CRM und IT.

ERP & CRM im Mittelstand: Warum CRM (Customer-Relationship-Management) bzw. Kundendatenmanagement notwendig ist!

ERP & CRM im Mittelstand: Warum CRM (Customer-Relationship-Management) bzw. Kundendatenmanagement notwendig ist!

Täglich beschäftigen wir uns vom Quality-IT-Team mit mittelständischen Unternehmen. Die Anfragen im Vertrieb laufen meist unter der Rubrik “Wir brauchen eine neue Warenwirtschaft!”. Auf die Frage hin, ob Sie auch CRM, also Customer-Relationship-Management benötigen, bzw. eine Software für Kundendatenmanagement berücksichtigen wollen, kommt gerne folgende Antworten:

  • Nein, danke! Wir brauchen sowas nicht. Wir sind nur ein kleines Unternehmen.
  • Unsere Kundendaten passen schon. Und wenn was fehlt, dann setzen wir ein paar Mitarbeiter dran, die werden das schon nachpflegen.
  • So ein Programm brauchen wir nicht, die sind kompliziert und teuer.
  • Wir brauchen kein CRM, das machen nur große Unternehmen.

Diese Einstellung kann für das Unternehmen teuer werden. Warum? Das lesen Sie hier:

Warum CRM (Customer-Relationship-Management) bzw. Kundendatenmanagement notwendig ist!

Das internationalen Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Uniserv hat eine Marktbefragungen im DACH-Raum durchgeführte. Sie zeigt einige dieser Irrtümer, die man im Mittelstand zu Kundendatenmanagement antrifft. So verlieren mittelständische Unternehmen viel Geld. Eine Investition in ein gutes CRM-System ist nicht nur ein Kostenfaktor sondern liefert auch einen Mehrwert. Dies gilt im Zuge der Digitalisierung und Digitalen Transformation der Welt umso mehr. Insbesondere deutsche Unternehmen haben hier noch Nachholbedarf.

Einen umfassenden Überblick über den Kunden ist Voraussetzung für die zukünftige Kundenbindung. Es gilt, die Kundendaten mit demografischen, soziografischen, firmografischen, geografischen Daten kontinuierlich anzureichern und stets aktuell zu halten. So ein Vorhaben ist nur mit der richtigen Software lösbar. Ohne sie ist man unabhängig von der Unternehmensgröße gegen den innovativen Mitbewerb irgendwann chancenlos.

Schlechte Datenqualität bei Kundendaten kostet mehr

Der Mittelstand sieht oft die Folgekosten von schlechter Datenqualität nicht. Es gilt: Daten mit schlechter Qualität kosten deutlich mehr Geld, als der Aufwand, eine gute Datenqualität aufrecht zu erhalten.

Eine Faustregel (1-10-100 Regel), veröffentlicht von Melissa Data, besagt, dass das Sicherstellen von Qualität pro Datensatz durchschnittlich 1 Dollar kostet. 10 Dollar werden benötigt um mit Maßnahmen & Software von Zeit zu Zeit die Datenqualität zu prüfen. 100 Dollar kostet es aber wenn man nichts tut.

Sie können nun selbst sehr schnell ausrechnen, was schon bei kleinen Datenmengen für “Unkosten” auf das mittelständische Unternehmen zukommen kann. Dabei muss CRM nicht teuer sein.

CRM-Modul innerhalb der ERP-Unternehmenssoftware

Spezielle Anbieter für CRM-Lösungen gibt es bereits seit Jahren auf dem Markt. Aber auch etablierte ERP-Hersteller bieten gute und kostengünstige CRM-Module an. Die Anschaffung im Rahmen einer ERP-Lösung ist im Vergleich zu reinen CRM-Systemen nicht so teuer. Der Vorteil einer integrierten Lösung ist auch die dadurch entstehende Datentiefe und -breite. Daten aus der Warenwirtschaft, wie zum Beispiel Verkäufe, Reklamationen und Anfragen fließen so automatisch in den umfassenden Kundenüberblick mit ein – ohne Mehraufwand – ohne Mehrkosten.

Haben Sie Fragen zu ERP-Software?

Kontaktieren Sie uns. Wir vom Quality-IT-Team beraten Sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse.

ERP-News für Steps Business Solution: Rücknahme Storno berücksichtigt wertneutrale Buchungen

ERP-News für Steps Business Solution: Rücknahme Storno berücksichtigt wertneutrale Buchungen

Steps Business Solution 2015 Login
Steps Business Solution 2015 Login

In der neuen Version der Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015, ein Produkt der Step Ahead AG, hat der ERP-Hersteller wieder eine funktional erweiterte ERP-Software herausgebracht. Wir berichteten bereits über die Auslieferungshinweise zur ERP-Lösung auf unserem Blog zur Steps Business Solution

ERP-News für Steps Business Solution: Rücknahme Storno berücksichtigt wertneutrale Buchungen

Eine Rücknahme kann in Steps Business Solution wertneutral gebucht werden. Daraus erfolgt auch beim Storno der Rücknahme eine wertneutrale Buchung..

Wurde eine Rücknahme NICHT wertneutral gebucht, so erfolgt das Storno der Rücknahme auch immer mit den Werten der Rücknahme. Es ist nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen.

Berechnungsverfahren Einkaufs- / Einstandspreise

Zur Optimierung der Lesbarkeit verwenden wir im Anschluss das Kürzel GEP anstelle von  Einkaufspreis Gesamt / Einstandspreis Gesamt.

Hinweis:
Das Berechnungsverfahren wird aktuell über den Schalter negat. Lagerbest. zulässig und den Berechnungszeitraum (Berech.Zeitr.) gesteuert. Bei einem Berechnungszeitraum größer Zero wird das Zeitraumverfahren verwendet, ansonsten wird bei eingeschaltetem möglichen negativen Lagerbestand das FiFo-Verfahren und bei einem ausgeschaltetem negativen Lagerbestand das Verfahren des gewichteten gleitenden Durchschnitts verwendet. Aus diesem Grund hat auch eine nur temporäre Veränderung des Schalters negat. Lagerbest. zulässig  Auswirkungen auf die Lagerwertermittlung und damit auf die durchschnittlichen Preise und Einstandspreise im Artikel, wenn es in dieser Zeitspanne zu Buchungen oder Wertkorrekturen kommt.

MIN / MAX / LETZTE Einkaufs- und Einstandspreise im Artikelstamm

Die minimalen, maximalen und letzten Einkaufs- und Einstandspreise werden bei lagerorientierter Ermittlung (FiFo und gleitender Durchschnitt) aus den ggf. korrigierten Bewegungen von nicht stornierten Wareneingängen, Produktionszugängen, manuellen Lagerzubuchungen, RMA B-Artikelzubuchungen und den Zubuchungen von Assemblierung und Disassemblierung ermittelt. Stornierte Bewegungen, Bewegungen  von Rücknahmen, Inventurbuchungen und Bewertungen werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung mit dem Berechnungszeitraumverfahren werden diese Preise aus den Belegen innerhalb des Berechnungszeitraums ermittelt.

Gleitend Gewichtetes Durchschnittsverfahren in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

(Schalter negat. Lagerbest. zulässig  nicht gesetzt, ausgeschaltet)

Beim gleitenden gewichteten Durchschnittsverfahren wird der GEP aufgrund des ermittelten Buchungswertes jeder Buchung fortgeschrieben. Bewertungen werden hier als “Schwelle” berücksichtigt, so dass der GEP zum Zeitpunkt der Bewertung sich aufgrund Bewertungspreis und Bewertungseinstandspreis ergibt.

Die Preise der Bewegung ergeben sich wie folgt:

  • Lagerbewegungen von Ab- und Umbuchungen sowie Zubuchungen ohne bekannten Wert (aktuell sind das Lieferschein, Lagerabbuchung, Lagerumbuchung, Inventurzugang, Inventurabgang, Abbuchung von Assemblierung und Disassemblierung, Produktion Verbrauch, Service Material Umbuchungen) verwenden den jeweils aktuellen durchschnittlichen Einkaufs- / Einstandspreis zum Zeitpunkt der letzten Lagerbewegung des Artikels bzw. den Bewertungspreis, falls die Bewertung nach der letzten Lagerbewegung vor der aktuellen Bewegung liegt. Der durchschnittliche Einkaufs-/ Einstandspreis ergibt sich für jede Lagerbewegung aus dem jeweiligen Gesamtpreis geteilt durch den aktuellen Lagerbestand (jeweils gerundet auf 4 Nachkommastellen).
  • Lagerbewegungen aller Storno-Belege (Produktions-Storno, Rücknahme-Storno, Wareneingangsstorno, Lieferschein Storno) verwenden den Wert der Lagerbewegung des stornierten Ursprungsbeleges
  • Lagerbewegung der Zubuchung von Assemblierung verwenden die Summe der Buchungswerte aller Abbuchungen dividiert durch die Buchungsmenge multipliziert mit der Artikelpreiseinheit
  • Lagerbewegungen der Zubuchungen von Disassemblierungen verwenden den Buchungswert der Abbuchung wertmäßig verteilt auf die Einzelbuchungen aufgrund der Einkaufswertverteilung in der Stückliste.
  • alle anderen Lagerbewegungen (Wareneingänge, Rücknahmen, Lagerzubuchungen, Produktionszugänge, Zugänge von B-Artikeln aus dem RMA-Prozess) verwenden den Einkaufspreis der jeweiligen Belegposition.

First in First out Verfahren in der Unternehmenssoftware Steps Business Solution

(Schalter negat. Lagerbest. zulässig  gesetzt, eingeschaltet)

Bei der FiFo-Logik für Artikel mit zulässigem Lagerminusbestand werden alle Zugänge in der umgekehrten Reihenfolge der Erstellung (der Neuste zuerst) wertmäßig zusammengezählt, bis mengenmäßig der aktuelle Bestand erreicht ist. Dabei werden Bewertungen so behandelt, dass die verbleibende Restmenge ab dem Zeitpunkt der zeitlich letzten Bewertung den Preis für die Wertermittlung vorgibt und die Zugänge vor der Bewertung unberücksichtigt bleiben. Dies ergibt den jeweiligen GEP zum Zeitpunkt der Buchung, aus dem sich der durchschnittliche Einkaufs- und Einstandspreis berechnet.

Die Preise der Bewegung ergeben sich wie folgt:

  • Der Einkaufs- / Einstandspreis ergibt sich aus der Differenz zwischen GEP vor der Buchung und GEP nach der Buchung dividiert durch die Buchungsmenge und multipliziert mit der Artikelpreiseinheit.
  • Für die Ermittlung des neuen GEP sind nur Zubuchungen relevant.
    • Die Inventurzubuchung verwendet den aktuellen durchschnittliche Einkaufs-/ Einstandspreis
    • Die Stornos aller Abbuchungen verwenden den Preis der Bewegung des Ursprungsbeleges.
    • Zubuchungen von Assemblierung und Disassemblierung verwenden die oben beschriebenen Werte und alle anderen Bewegungen die Werte aus dem zugehörigen Beleg.

Hinweise:

Beim FiFo-Verfahren ändern auch Ab- und Umbuchungen den GEP und somit den durchschnittlichen Einkaufs- und Einstandspreis im Artikelstamm.

Solange ein Artikel negativen Bestand hat, ändern sich durchschnittlicher Einkaufs- und Einstandspreis nicht.. Minimaler, maximaler und letzter Einkaufs-/Einstandspreis werden unabhängig vom Lagerbestand angepasst.

Berechnungszeitraumverfahren

(sobald im Artikel Berech.Zeitr. > 0 angegeben)

Bei einem Bewertungszeitraum werden die Warenzugänge (ggf. korrigiert durch Eingangsrechnungen), die freien Eingangsrechnungen sowie die Lagerzubuchungen im Bewertungszeitraum wertmäßig zusammengezählt und durch die Summe der Mengen der Belege geteilt. Hieraus ergibt sich durchschnittlicher Einkaufs- und Einstandspreis. Eine Bewertung führt dazu, dass alle oben aufgeführten Belege, die vor der Bewertung liegen, nicht mit ihrem eigenem Wert sondern mit dem Bewertungspreises in die Bewertung eingehen. Ein Gesamtwert spielt in diesem Fall keine Rolle, da auch nicht lagergeführte Artikel auf diese Weise bewertet werden können. Hierbei werden die Belegwerte in Artikelwährung und Preiseinheit des Artikels umgerechnet.

Beispiel:
Berechnungszeitraum = 1:
ermittelt Einkaufspreise und Einstandspreise über den aktuellen Tag.

Berechnungszeitraum = 30:
ermittelt Einkaufspreise und Einstandspreise inklusive dem aktuellen Tag über 30 Tage rückwirkend, etc.

Hinweis:
Beim Berechnungszeitraumverfahren werden nicht die Bewegungen eines Artikels herangezogen, sondern ausschließlich die Belege (s.o.). Somit können auch nicht lagergeführte Artikel mit diesem Verfahren berechnet werden.

Bitte beachten Sie, das eine große Tagesanzahl im Berech.Zeitr. ggf. viele Belegpositionen betrachten muss und somit die Verarbeitungsgeschwindigkeit negativ beeinflusst werden kann.

Bewertung

Eine Bewertung (Einzeln oder Inventur) setzt zu einem Zeitpunkt x den GEP neu und berechnet von da ab den GEP in die Zukunft.

Wertkorrektur

Eine Wertkorrektur (durch Eingangsrechnung, Zusatzkosteneingangsrechnung, Produktion und deren Stornos) ändert den Preis der zugrundeliegenden Lagerbewegung und schreiben keinen für den Anwender sichtbaren neuen Bewegungssatz. Sie berechnet die Preise der Bewegungen und den Gesamtwert aller Bewegungen des Artikels nach der zugrundeliegenden Lagerbewegung neu. Hierbei wird auch der durchschnittliche Einkaufs- und Einstandspreis des Artikels aktualisiert.

Bei den Belegen Lieferschein, Rechnung, Rücknahme und Gutschrift, die im korrigierten Zeitraum liegen, wird das Feld EinstPr.Lief. (bzw. EinstPr.Rück.) in den Positionen aktualisiert.

Storno von Rücknahmen in Kombination mit der wertneutralen Rücknahme

Bitte bachten Sie dazu die Erläuterungen im Mandanten.

Hinweis:
Wurde eine Rücknahmeposition wertneutral gebucht, so erfolgt das Storno der Rücknahmeposition auch immer wertneutral. Wurde eine Rücknahme NICHT wertneutral gebucht, so erfolgt das Storno der Rücknahme auch immer mit den Werten der Rücknahme. Es ist nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen.

Mengenkorrektur

Eine Mengenkorrektur (aktuell nur Wareneingang) korrigiert zusätzlich noch alle Bestände nach der korrigierten Bewegung in der Lagerbewegung.

Hinweise:
Im Objekt “Bewegung” werden nur Bewertungen aus manuellen Aktionen oder einer Inventur, jedoch keine Bewertungen aus Eingangsrechnungen angezeigt!

Wertkorrekturen wie ein Storno oder eine Eingangsrechnung wirken sich bis (sofern vorhanden) zur zeitlich nachfolgenden nächsten Bewertung oder bis zum aktuellen Zeitpunkt aus. Stornos werden wert- und bestandsmäßig zum Zeitpunkt des Stornos in der Berechnung berücksichtigt. Ein Wareneingang Storno (wie auch ein Rücknahme Storno) schreibt daher immer einen neuen Bewegungsdatensatz. Eine Korrektur des/ der ursprünglichen Wareneingangs/ Rücknahme ist unter anderem deshalb nicht möglich, da durch das Storno eines Wareneingangs der Bestand für zwischenzeitlich erfolgte Lieferungen nicht mehr ausreichen könnte und daher nicht erfolgen durfte.

Artikel-Einkaufspreise und -Einstandspreise, welche aus dem Verfahren “gleitender Durchschnitt” oder dem Verfahren für eine Bestandsbewertung von Artikeln ohne Bestandsprüfung (Negativer Lagerbestand zulässig) resultieren, werden bei der Wertkorrektur aufgrund des letzten (korrigierten) Lagerbewegungswertes aktualisiert, sofern kein Bewertungszeitraum angegeben ist, aufgrund dessen die Preise ermittelt werden sollen. Ist ein solcher Bewertungszeitraum angegeben, so werden die Artikel aufgrund der Preise von Wareneingängen, Eingangsrechnungen und Lagerzubuchungen aus dem Bewertungszeitraum unter Berücksichtigung der Bewertung ermittelt.

Ist vor der Erstellung eines Lieferscheins der Bestand negativ, so wird in EinstPr.Lief. der Einstandspreis der letzten Bewegung geschrieben, die noch im Positiven war.

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt:

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt
Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit gleitendem Durchschnitt

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik für Artikel mit zulässigem Lagerminusbestand:

Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik fuer Artikel mit zulaessigem Lagerminusbestand
Beispiel ohne Bewertungszeitraum mit FiFo-Logik fuer Artikel mit zulaessigem Lagerminusbestand

Beispiel mit Bewertungszeitraum (auch für Artikel ohne Lagerführung möglich):

Beispiel mit Bewertungszeitraum auch fuer Artikel ohne Lagerfuehrung moeglich
Beispiel mit Bewertungszeitraum auch fuer Artikel ohne Lagerfuehrung moeglich

Unternehmenssoftware Steps Business Solution 2015

Das ERP-System Steps Business Solution wird von mehr als 750 Kunden und 6.000 Anwendern in meist kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Es ist der Beweis dafür, dass die Lösung perfekt für den Mittelstand ist. Die Gesamtlösung hat keine Branchenfokus, d. h. es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen, die diese Applikation nutzbringend einsetzen. Weitere Informationen zur Applikation finden Sie hier.

Sind Sie fit für die neue Version?

Die neue Version bietet dank werthaltiger Softwarepflege immer wieder tolle Features, die Ihre Geschäftsprozess optimieren können. Die Steps Business Solution ist in Ihren Anpassungsmöglichkeiten sehr flexibel und bietet damit die perfekte Grundlage für die Optimierung Ihrer Abläufe. Brauchen Sie Hilfe bei der Installation oder Umstellung auf die neue Version? Das Quality-IT-Team ist für Sie da. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.